Baumaßnahmen und Projekte

Auf dieser Seite halten wir Sie über unsere aktuellen Projekte auf dem Laufenden.

Neugestaltung des Fest- und Stellplatzes Höhbuck kommt sichtbar voran

Für viele Besucher der Cadolzburg und der Altstadt ist der Parkplatz am Höhbuck der erste Eindruck, den sie vom Markt Cadolzburg gewinnen. In den letzten Jahren wurden bereits PKW- und Bus-Stellplätze, eine Ladestation für Elektrofahrzeuge sowie Strom- und Wasserbezugssäulen für Wohnmobile geschaffen. Die Anlage wurde weiter begrünt.

Nun steht seit kurzem das öffentliche WC sowohl Bürgern als auch Besuchern kostenfrei zur Verfügung.

Den Abschluss der vor drei Jahren begonnenen Umgestaltung findet die Baumaßnahme noch dieses Jahr mit der Errichtung des Erlebnisspielplatzes für Kinder. Kürzlich abgeschlossen wurde zudem die Sanierung der Bauhofstraße, die die Hauptzufahrt für Besucher zum Höhbuck darstellt.

Für Rückfragen zu Baumaßnahmen steht Ihnen Frau Bonath vom Markt Cadolzburg (a.bonath@cadolzburg.de, 09103/509-38) gerne zur Verfügung.

Informationen zum Wohnmobilstellplatz der Gemeindewerke erhalten Sie hier oder unter 09103/7901-0.


Sanierung der Unteren Bahnhofstraße

Im Zeitraum von April bis August 2020 finden umfangreiche Sanierungsarbeiten in der Unteren Bahnhofstraße statt.

Die Gemeindewerke Cadolzburg erneuern dabei die Ver- und Entsorgungsleitungen von Wasser, Abwasser und elektrischer Energie.

Hierbei wird im Abschnitt zwischen der Nürnberger Straße und der Einmündung der Markgraf-Alexander-Straße in die Untere Bahnhofstraße der Kanal und die Wasserleitung erneuert bzw. in Teilbereichen neu verlegt.
Die Arbeiten beginnen im westlichen Teil der Unteren Bahnhofstraße direkt an der Einmündung zur Nürnberger Straße mit der Verlegung des Kanales und der Wasserleitung. Die Kanalbauarbeiten sollen bis Mitte August 2020 abgeschlossen werden.

Update vom 03.09.2020: ein Großteil der Leitungsarbeiten ist bereits erfolgt. Im nächsten Schritt wird der Fahrbahnbelag erneuert.
Update vom 03.09.2020: ein Großteil der Leitungsarbeiten ist bereits erfolgt. Im nächsten Schritt wird der Fahrbahnbelag erneuert.


Symbolischer erster Spatenstich im Rahmen der Errichtung eines neuen Trinkwasser-Hochbehälters der Gemeindewerke Cadolzburg am Kesselberg in Cadolzburg

Ein wesentlicher Bestandteil der Wasserversorgungsanlage der Gemeindewerke Cadolzburg sind die Hochbehälter am Kesselberg oberhalb von Cadolzburg. Bis vor kurzem bestanden dort insgesamt drei Hochbehältergebäude mit insgesamt 5 Wasserkammern und einer Gesamtkapazität von 1.800 Kubikmetern. Beginnend im November 2019 wurden die älteren Hochbehälter 1 und 2 mit insgesamt 4 Wasserkammern und einer Kapazität von 800 Kubikmetern abgebrochen. An deren Stelle wurde Platz geschaffen für die Errichtung eines Erweiterungsneubaus mit zwei Wasserkammern und einem Fassungsvermögen von insgesamt 2.800 Kubikmetern. Zusammen mit dem bestehenden Hochbehälter 3 steht zukünftig eine Speicherkapazität von 3.800 Kubikmetern zur Verfügung, wodurch die Versorgungssicherheit im Trinkwassernetz der Gemeindewerke Cadolzburg deutlich verbessert wird. Angesichts des zunehmenden Bedarfs an Trinkwasser aufgrund längerer Trockenperioden in den letzten Jahren stellt diese Kapazitätserweiterung eine notwendige und sinnvolle Investition dar. Zusammen mit einer ebenfalls im Bau befindlichen Verbindungsleitung zum Hochbehälter der infra Fürth GmbH am Katzenstein nahe Oberfürberg sowie Maßnahmen am Trinkwassernetz setzen die Gemeindewerke Cadolzburg gegenwärtig eine ambitionierte Anpassung des Versorgungskonzepts um.

Hierzu wurde das Ingenieurbüro Baurconsult aus Haßfurt im Oktober 2017 mit der Erstellung eines Wasserversorgungskonzepts beauftragt, welches neben der Planung und Baubegleitung des Erweiterungsneubaus des Hochbehälters weitere Projekte wie eine Druckzonenänderung sowie die hydraulische Ertüchtigung des Ortsnetzes beinhaltet. Die Umsetzung hat bereits begonnen und wird in den nächsten Jahren sukzessive fertig gestellt.

Ausführende Baufirma für die Betonbauarbeiten zur Errichtung des neuen Hochbehälters mit einem Auftragswert von 1,5 Mio. Euro ist die Firma Moezer GmbH aus Lichtenau. Zum aktuellen Zeitpunkt wird mit einer Fertigstellung des Hochbehälterneubaus im Frühjahr 2022 sowie mit Gesamtkosten der Maßnahme in Höhe von 4,2 Mio. Euro gerechnet.

Zum Zeitpunkt des symbolischen ersten Spatenstichs sind die Abbrucharbeiten abgeschlossen und das Abbruchmaterial abgetragen. Als nächster Schritt werden im Monat März die Vorbereitungsarbeiten zum gießen der Bodenplatte erfolgen.

Der Baufortschritt des neuen Hochbehälters in Bildern

Update vom 08.04.2020: der Erdaushub für die Bodenplatte befindet sich in den letzten Zügen.
Update vom 19.05.2020: dort, wo sich im März noch ein gigantisches Erdaushubloch befand, werden nun auf der bereits fertig gegossenen Bodenplatte Teile der Wandkonstruktion montiert.
Update vom 25.06.2020: die Seitenwände des Hochbehältergebäudes sind zu 80 Prozent errichtet. Im Bild: die Mitarbeiter der Firma Moezer auf dem Steigerfahrzeug in zehn Metern Höhe.
Update vom 31.08.2020: der Rohbau neuen Hochbehälters ist fertig gestellt.

Update vom 01.09.2020: Probebefüllung und Dichtigkeitsprüfung der Wasserkammer.

Maßnahme nach Generalentwässerungsplan: Sanierung Regenüberlaufbecken und Kanal Wachendorf-Nord

Im Zuge der Umsetzung des Generalentwässerungsplans werden zunächst die Regenüberläufe in Wachendorf und das Regenüberlaufbecken nahe des Sportplatzes saniert und vergrößert, um das Kanalnetz zu entlasten. Die Kanäle sind dorts bereits 50 bis 60 Jahre alt und bedürfen einer dringenden Sanierung, um Kanalbrüche zu vermeiden. In diesem Zuge wird der Kanalquerschnitt zusätzlich vergrößert, um auch höhere Abwassermengen problemlos ableiten zu können.

Die Bauarbeiten werden von Mai bis November 2019 stattfinden. Im Vorfeld wurden einige Vorbereitungen getroffen. Fällarbeiten mussten getätigt werden, die untere Naturschutzbehörde wurde einbezogen, und eine Kampfmittelsondierung wurde beauftragt. Auch findet vor, während und nach Abschluss der Bauarbeiten eine Beweissicherung statt, um einen ordentlichen Zustand der Umgebung und betroffenen Privatgrundstücke wiederherzustellen. Für diese Teilbaumaßnahme im Rahmen des Generalentwässerungsplans investieren die Gemeindewerke Cadolzburg rund 3 Mio. Euro. Insgesamt sieht der Generalentwässerungsplan, welcher Voraussetzung zum technischen Betrieb einer Abwasseranlage ist, Gesamtinvestitionen in Höhe von 12 Mio. Euro innerhalb der nächsten zehn Jahre vor.

„Das ist enorm viel Geld, das ‚im Boden verschwindet‘; diese Baumaßnahmen sind im Gegensatz zum Hochbau nach der Fertigstellung nicht sichtbar, daher ist das Informieren der Bürger heute sehr wichtig“, meint 1. Bürgermeister Bernd Obst. „Künftige Generationen sowie die Umwelt vor Ort werden den Gemeindewerken Cadolzburg diese Investition in die nachhaltige Sicherung der Abwasseranlage danken“, zeigt sich der planende Ingenieur bei der Präsentation der Maßnahme überzeugt.