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Maßnahme nach Generalentwässerungsplan: Sanierung Regenüberlaufbecken und Kanal Wachendorf-Nord

Im Zuge der Umsetzung des Generalentwässerungsplans werden zunächst die Regenüberläufe in Wachendorf und das Regenüberlaufbecken nahe des Sportplatzes saniert und vergrößert, um das Kanalnetz zu entlasten.

Die Kanäle in diesem Gebiet sind bereits 50 bis 60 Jahre alt und bedürfen einer dringenden Sanierung, um Kanalbrüche zu vermeiden. In diesem Zuge wird der Kanalquerschnitt zusätzlich vergrößert, um auch höhere Abwassermengen problemlos ableiten zu können.

Die Bauarbeiten werden von Mai bis November 2019 stattfinden. Im Vorfeld wurden einige Vorbereitungen getroffen. Fällarbeiten mussten getätigt werden, die untere Naturschutzbehörde wurde einbezogen, und eine Kampfmittelsondierung wurde beauftragt. Auch findet vor, während und nach Abschluss der Bauarbeiten eine Beweissicherung statt, um einen ordentlichen Zustand der Umgebung und betroffenen Privatgrundstücke wiederherzustellen.

Zuständig für die Planung der Maßnahmen ist das Ingenieurbüro Pongratz. Herr Ing. Pongratz stellte im Beisein von 1. Bürgermeister Bernd Obst und Mitgliedern des Gemeinderates sowie der beteiligten Baufirmen, der Fa. Ochs (Kanalbauwerke), der Fa. Mikan (Regenüberlaufbecken) und der Fa. Hofmockel (technische Ausstattung) die Maßnahme vor Ort anschaulich dar. Die Gesamtkosten der dargestellten Teilbaumaßnahme im Rahmen des Generalentwässerungsplans belaufen sich auf ca. 3 Mio. Euro. Insgesamt sieht der Generalentwässerungsplan, welcher Voraussetzung zum technischen Betrieb einer Abwasseranlage ist, Gesamtinvestitionen in die kommunale Daseinsvorsorge in Höhe von 12 Mio. Euro innerhalb der nächsten zehn Jahre vor.

„Das ist enorm viel Geld, das ‚im Boden verschwindet‘; diese Baumaßnahmen sind im Gegensatz zum Hochbau nach der Fertigstellung nicht sichtbar, daher ist das Informieren der Bürger heute sehr wichtig“, meint 1. Bürgermeister Bernd Obst.

„Künftige Generationen sowie die Umwelt vor Ort werden den Gemeindewerken Cadolzburg diese Investition in die nachhaltige Sicherung der Abwasseranlage danken“, zeigt sich der planende Ingenieur bei der Präsentation der Maßnahme überzeugt.


Sanierung der Bauhofstraße

Die Sanierungsarbeiten in der Bauhofstraße sind bereits seit 25. März 2019 in vollem Gange.

Bei einem Pressetermin vor Ort, an dem neben dem 1. Bürgermeister Bernd Obst auch einige Marktgemeinderatsmitglieder teilnahmen, erläuterten die Bauingenieure Roland Schwarzott und Dirk Hübner das Vorgehen:

In zwei Bauabschnitten wird der gesamte Straßenbelag sowie der Bürgersteig der Bauhofstraße und eines Teils der Kraftsteinstraße erneuert und bepflastert. Ein neues Straßenbeleuchtungskonzept mit Energie sparenden LED-Leuchten wird umgesetzt, und am alten Walnussbaum wird ein kleiner Ruheplatz mit einem Trinkbrunnen entstehen. Zuständig für die Straßenbauplanung ist das Ingenieurbüro Hübner, die Ausführung erfolgt durch die Firma Ulsenheimer.

Bevor die überirdischen Arbeiten beginnen können, müssen jedoch zuerst Sanierungsarbeiten im darunterliegenden Leitungsbau erfolgen: Stromversorgungskabel für die neue Straßenbeleuchtung und zur Ortsnetzerweiterung werden gelegt. Zudem haben die Gemeindewerke mit dem Ingenieurbüro Schuck & Schwarzott aus Cadolzburg die Sanierung der Wasser- und Abwasserleitungen sowie der Hausanschlüsse geplant. Die Ausführung des Leitungsbaus übernimmt die Firma Potsch.

Die Gesamtkosten für das Projekt „Bauhofstraße“ werden insgesamt ca. 2,7 Mio. € betragen. Hiervon entfallen auf die Leistung Wasser ca. 550 Tsd. €, Abwasser ca. 950. Tsd. € sowie Straße, Platz und Beleuchtung ca. 1,2 Mio. €. Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitte aufgegliedert: Bauabschnitt 1 von der Sudetenstraße bis zur Einmündung der Brunnenstraße, Bauabschnitt 2 von dort an bis zur Kraftsteinstraße. Der erste Bauabschnitt soll bis Oktober 2019, der zweite bis zum Frühjahr 2020 fertig gestellt werden.

v.l.n.r.: Wassermeister (GWC) Kallert, Marktbaumeister Hankele, Dipl.-Ing. Hübner, Dipl.-Ing. Schwarzott, 1. Bürgermeister Obst, 2. Bgm. Dr. Krauß, MGR Strobl, MGR Zempel, MGRin Besendörfer, Abwasser-Abteilungsleiterin (GWC) Rauschmaier